Nordrhein-Westfalen - Umweltministerin begrüßt Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Verbot von Plastiktüten

Aktuelle Nachrichten zu Nordrhein-Westfalen - Änderung des Verpackungsgesetzes und weitgehendes Verbot von Plastiktüten

Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat den vom Bundesrat verabschiedeten Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung des Verpackungsgesetzes und zu einem weitgehenden Verbot von Plastiktüten begrüßt.

„Das Verbot trägt dazu bei, den Plastikverbrauch insgesamt zu senken“, sagte die Ministerin in Düsseldorf: „Gerade an Weihnachten und zum Neuen Jahr sollten sich dies alle zum Vorsatz machen. Eine Schleife weniger an Weihnachten kann so mehr sein.“ Für 2020 könnte etwa ein Vorsatz sein, kein in Plastik verpacktes Obst und Gemüse mehr zu kaufen. Oder Kaffee-to-Go nur noch im eigenen Mehrwegbecher zu konsumieren.“ So könne jeder im Kleinen seinen Beitrag leisten, große Plastikberge zu verhindern.

Keine Kunststofftüten

Der Beschluss des Bundesrates sieht vor, dass nach einer Übergangszeit von sechs Monaten keine Kunststofftüten mehr verkauft oder verschenkt werden dürfen. Um die Flut an Verpackungsmüll wirksam einzudämmen, nimmt Ministerin Heinen-Esser alle in die Pflicht: „Bund, Länder, Wirtschaft sowie die Verbraucherinnen und Verbraucher sind gefragt. Wir brauchen ein gesellschaftliches Bündnis, um unseren Plastikverbrauch spürbar senken zu können.“ Die Wirtschaft müsse auf aufwendige Verpackungen ihrer Produkte verzichten und ausschließlich recyclingfähige Materialien verwenden.
Quelle und Details Pressemitteilung NRW

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Nordrhein-Westfalen hat knapp 17 Millionen Einwohner.
Foto: Nordrhein-Westfalen Ministerpräsident Laschet
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